KM1 109502 - Schienenbus VT 95 9475, VB 141 254 DB IIIa 2-teilig - Spur 1

NEM. Bd Wuppertal/Bw Wt-Steinbrück, 2-teilig VT 95 & VB 141, RAL 3004, kein DB Keks, 2 Lichter. Messing/Edelstahl. KM1 HQ Sound. Fernsteuerbare Scharfenbergkupplkung. R=1020mm. LüP ca. 41,6 cm.

KM1 109502 - Schienenbus VT 95 9475, VB 141 254 DB IIIa 2-teilig - Spur 1
NEM. Bd Wuppertal/Bw Wt-Steinbrück, 2-teilig VT 95 & VB 141, RAL 3004, kein DB Keks, 2 Lichter. Messing/Edelstahl. KM1 HQ Sound. Fernsteuerbare Scharfenbergkupplkung. R=1020mm. LüP ca. 41,6 cm.

Informationen zum Modell:

- Handgefertigtes Präzisionsmodell aus Messing und Edelstahl

- Hochleistungsmotor

- jeder Triebwagen motorisiert

- Hochleistungsdecoder mit HiFi Soundmodul und KM1 HQ Sound

- Beiwagen mit zusätzlichem Funktionsdecoder zur unabhängigen Steuerung der Beleuchtung

- Führerstandsbeleuchtung

- Lichtwechsel fahrtrichtungsabhängig weiß/rot

- Innenbeleuchtung mit warmweißen LED’s

- kugelgelagerte und gefederte Achsen

- geräusch- und wartungsarme Stromabnahme über Achslager

- bewegliche Türen

- vorbildgerechte und fernsteuerbare Scharfenbergkupplung

- damit vorbildgerechtes Umsetzen möglich - detaillierte Inneneinrichtung

- vorbildgerechte Lackierung und Beschriftung

- Mindestradius 1020 mm

- LüP VT 95 ca. 41,6 cm

- LüP VB 142 ca. 34,5 cm

- LüP VB 141 ca. 14,4 cm

 

Das Vorbild:

Anfang der Epoche III umfasste das westdeutsche Schienennetz nahezu 12.000 km Strecke. Der Einsatz und Unterhalt von Dampflokomotiven wurde insbesondere auf Nebenbahnen immer unwirtschaftlicher. So wurden 1949 bereits die Anforderungen an einen modernen Dieseltriebwagen formuliert. Bis 1951 die Serienfertigung begann, hatte man sich nach diversen Prototypen im Wesentlichen auf einen Radstand von 6.00 Metern geeinigt, was insbesondere auch auf Nebenbahnen zu einer guten Kurvengängigkeit führte. Die Spitzengeschwindigkeit wurde mit 90 km/h definiert. Anfangs hatten die Fahrzeuge noch über dem Führerstand 2 Oberlichter, die jedoch den Fahrzeugführer bei entsprechenden Lichteinfällen blendeten. Daher wurden diese teils überstrichen, teils verblecht, die Serienfahrzeuge ab dem VT 95 9270 wurden schon ab Werk ohne diese Dachfenster ausgeliefert. Als Ergänzung erhielt der VT 95 einen zweiachsigen Beiwagen VT 142. Dieser war mit einer Länge von gut 11 Metern etwas kürzer als der Motorwagen und ermöglichte somit das Drehen einer gekuppelten Garnitur, bestehend aus VT 95 und VB 142, auf einer Einheitsdrehscheibe. Die Fahrzeuge erhielten vereinfachte Scharfenbergkupplungen und unterschieden sich auch durch die fehlenden Puffer von den Schienenbussen der Baureihe VT 98 deutlich. Ein VT 95 konnte insbesondere auf Mittelgebirgsstrecken auch alleine eingesetzt werden, um zusätzlich Gepäck, Fahrräder und Ladung mitzunehmen, wurde der einachsige Anhänger VB 141 entwickelt und in einer Stückzahl von 60 Exemplaren gefertigt. Die Schienenbusse VT 95 konnten auf ebener Strecke auch als 3-teilige Garnitur mit zwei VB 142 oder ab 1954 sogar als 4-teilige Garnitur mit je zwei VT95 und VB 141 ein - gesetzt werden. Möglich wurde dies durch den Einbau der sogenannten Kleinsteuerung, die mehrere VT 95 steuern konnte. War keine Drehscheibe in Endbahnhöfen vorhanden, musste der Motorwagen umsetzen, den Beiwagen umfahren und vom anderen Zugende wieder ankuppeln. Die letzten VT 95 musterte die Bundesbahn 1980 aus, bei verschiedenen Privatbahnen waren die Fahrzeuge noch bis Ende der 1990er Jahre im Einsatz, mehrere Triebwagen und Beiwagen blieben bis heute museal erhalten.


Hersteller: KM1
Artikel-Nr.: 109502
Baugröße / Spur: Spur 1

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