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Artikelnummer 10907, Epoche V, schwarzer Grundanstrich, schwarzer Kessel, Messing-Kesselringe, schwarze Räder, matt schwarze Rauchkammer, blanke Radreifen, 3-Licht-Spitzensignal, Petroleumlampen (Nachbau)
Modell
- Messingmodell in Handarbeitsqualität
- Vier-Zylinder-Verbundtriebwerk nachgebildet
- Digitaldecoder der neuesten Generation (DCC, Motorola, Selectrix)
- Digitalisierte original Lokomotivgeräusche
- Getakteter Rauch mit getrenntem
- Zylinderdampf
- Stirnbeleuchtung abhängig von Fahrtrichtung
- Führerstandsbeleuchtung
- Warmlicht-Abstrahlung durch echte Glühbirnen
- Edelstahl-Radreifen
- Federpuffer
- Originalschraubkupplungen
- Achsen kugelgelagert und gefedert
- LüP ca. 66,9 cm
- Gewicht ca. 8 kg
- Mindestradius NEM/FS/PUR: 1020/2300/4500 mm
Vorbild
In den Jahren von 1911 bis 1916 beschafften die kaiserlich königlichen Staatsbahnen 90 Stück der von Karl Gölsdorf konstruierten Lokomotiven. Vorrangig wurden die Maschinen auf der Nordbahn, Franz-Josefsbahn und Westbahn eingesetzt und übernahmen dort den anfallenden Schnellzugdienst. Der Entwurf der 310 ging aus der Baureihe 210 hervor, welche mit einem Heißdampf-Vierzylinder-Verbundtriebwerk ausgestattet wurde und so beachtliche 1800 PS an Leistung aufwies. Nach der Gründung der ersten Republik blieben 43 Lokomotiven in Österreich. Die restlichen Fahrzeuge verteilten sich auf die Tschechoslowakei und Polen. Die BBÖ Maschinen wurden dann nach dem Anschluss an das dritte Reich zur Baureihe 16 umgezeichnet. Diese Reihenbezeichnung wurde nach Kriegsende auch von der ÖBB übernommen. Die Baureihe 16 wurde auf Grund des hohen Wartungsaufwandes und der Verfügbarkeit modernerer Lokomotiven von ÖBB bis 1957 ausgemustert. Erhalten blieb die 16.08, die heute unter ihrer ursprünglichen Nummer 310.23 betriebsfähig im Eisenbahnmuseum Strasshof zu sehen ist. Außerdem kann man die tschechische 375.007 im technischen Nationalmuseum Prag als aufgearbeitetes Museumsexponat bewundern.
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