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Modellausstattung:
- Modell der Premium Edition aus Messing und Edelstahl
- Hochleistungsmotor
- Hochleistungs-Digitaldecoder DCC mit HDKM-16 Soundmodul in voller HiFi-Qualität (16bit/44kHz)
- Breitbandlautsprecher
- digital fernsteuerbarer
- vorbildgerechter Stromabnehmer mit Servoantrieb
- Führerstandsbeleuchtung
- in Fahrtrichtung wechselndes Spitzenlicht
- Warmlicht LEDs
- rote Zugschlußbeleuchtung schaltbar
- robuster Kardanantrieb mit kugelgelagertem Getriebe
- Antrieb und Achsen kugelgelagert und gefedert
- Stromabnahme über Achslager
- Radreifen aus Edelstahl
- Radsätze vorbildgerecht profiliert
- Federpuffer
- bewegliche Führerhaustüren
- detaillierter Führerstand
- Schraubenkupplungen austauschbar gegen Funktionskupplungen
- vorbildgerechte Lackierung und Beschriftung
- Mindestradius 1020 mm
- LüP ca. 23 / 27,2 cm
- Gewicht ca. 2,2 - 2,5 kg
Das Vorbild:
Die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) beschaffte ab 1905 für die Strecke von Murnau nach Oberammergau fünf zweiachsige Elektrolokomotiven, die mit Tatzlagerantrieb ausgerüstet waren und eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreichten. LAG 1 bis 5 wurden bei der Verstaatlichung 1938 bei der Reichsbahn als E 69 eingereiht. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ausführungen.
E 69 03 „Hermine“: Zur Verrstärkung auf der Strecke und wegen des höheren Verkehrsaufkommens, nicht zuletzt wegen der Oberammergauer Passionsspiele, wurde 1912 die LAG 3 beschafft. Nach der Übernahme durch die DR fand die Umrüstung der Fahrmotoren statt. Die Umstellung der Fahrdrahtspannung auf 16 2/3 Hz und 15 kV machte diesen Schritt erforderlich. 1955 kam sie zum Verschubdienst nach Heidelberg und kehrte erst 1964 wieder auf ihre Stammstrecke zurück, wo sie bis ins Jahr 1982 Dienst tat. Sie ist heute noch museal erhalten und kann aktuell im DB Museum Koblenz besichtigt werden.
E 69 05 „Adolphine“: Als letztbeschaffte und stärkste der 5 LAG Lokomotiven, wurde sie ab 1930 in Dienst gestellt. Sie hatte wesentlich stärkere Motoren, einen längeren Achsstand und war auch insgesamt länger und schwerer. Daher waren auch ihre Vorbauten deutlich höher und der Gesamteindruck wuchtiger. Ihr Einsatzgebiet war besonders die Beförderung schwerer Güterzüge. Bis zu ihrer Ausmusterung 1981 tat sie ohne Probleme Dienst auf ihrer Stammstrecke und ist heute als Museumslok beim „Bayerischen Localbahnverein“ erhalten geblieben.
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