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Modellausstattung:
- Metallmodell der Classic-Edition 2.0
- überwiegend aus Messing und Edelstahl
- Hochleistungsmotor
- DCM5 Hochleistungsdecoder mit TS16 Soundmodul in voller Hi-Fi-Qualität (16bit/44kHz)
- Breitbandlautsprecher
- getakteter Dynamic Smoke mit Zylinderdampf und ca. 30 Minuten Laufzeit pro Füllung
- Führerstandsbeleuchtung
- Feuerbüchsenbeleuchtung mit Imitation des Glutbetts
- manuell zu öffnende Feuerbüchsentüre
- in Fahrtrichtung wechselndes Spitzenlicht
- Warmlicht LEDs
- rote Zugschlubeleuchtung schaltbar
- robuster Kardanantrieb mit kugelgelagertem Getriebe
- Antrieb und Achsen kugelgelagert und gefedert
- Stromabnahme über Achslager
- Radreifen aus Edelstahl
- Radsterne mit elliptisch profilierten Speichen
- Federpuffer
- bewegliche Wasserkastendeckel
- bewegliche Führerhaustüren
- funktionsfähige Vorreiber und zu öffnende Rauchkammertüre
- detaillierter Führerstand
- statische Umsteuerung
- Schraubenkupplungen austauschbar gegen Funktionskupplungen
- vorbildgerechte Lackierung und Beschriftung
- empfohlener Mindestradius 1020 mm
- LüP ca. 36,9 cm
- Gewicht ca. 3,5 kg
Das Vorbild:
Die Lokomotiven der Gattung T12 wurden von der Preußischen Staatsbahn mit insgesamt 974 Exemplaren von 1905 bis 1921 beschafft. Beeindruckend ist nicht nur beschaffte Stückzahl, sondern auch ihre Leistungen, die T12 war bis 80 km/h zugelassen. Diese Heißdampfmaschinen konnten sehr universell eingesetzt werden. Bereits zu Beginn trifft man sie auf der Berliner Stadtbahn, vor Personen- und Güterzügen an. Später wurden sie auch zum Verschubdienst und in Bauzügen eingesetzt. Auch vor den 90t Ardelt Dampfkran wurde die Baureihe 74 gespannt. Einige Lokomotiven erhielten zu DRG-Zeiten sogar eine Stromlinienverkleidung, die teils bis Ende der 1940er Jahre an den Maschinen verblieb. Da das Zweizylinder Heißdampftriebwerk nicht unterhalb des Schornsteins, sonder zurückgesetzt zwischen Laufrad und erster Kuppelachse angeordnet wurde, wurden auffallend lange Ein- und Ausströmrohre notwendig. Diese verleihen der BR 74 eine geradezu einzigartige Silhouette. Die stattliche Tenderlok wurde nach dem Krieg in Ost- und Westdeutschland weiter eingesetzt und erst in den 1968er Jahren ausgemustert. Noch heute sind einige Exemplare museal erhalten und können als Zeitzeugen ihrer Gattung bewundert werden.
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